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Mitarbeiter*innen werben Mitarbeiter*innen

Der Fachkräftemangel ist gerade im sozialen Bereich deutlich spürbar.

Hier ein Interview zu unserem Programm: Mitarbeiter*innen werben Mitarbeiter*innen

„Kennengelernt haben wir uns als Studentinnen, als wir den gleichen Nebenjob hatten als Aushilfen in einer Krippe“, erzählen Marina und Mira, „und bei der Arbeit in einer heilpädagogischen Praxis haben wir uns wiedergesehen.“ Beide haben Heilpädagogik studiert und an der Hochschule Hannover vom Programm „Hannoversche Kitas auf dem Weg zur Inklusion“ erfahren.

Und das hat beide gereizt: Marina begann, bei einem anderen Träger als Heilpädagogin im Programm zu arbeiten. Als in unserer Kita Wietzegraben eine Krankheitsvertretung ausgeschrieben war, übernahm sie diese übergangsweise zusätzlich und konnte so das Thema Inklusion in der Einrichtung präsent halten und als Ansprechpartnerin für die Kolleg*innen da sein.

Und dann holte sie Mira ins Boot: „Marina hat mir ganz viel vom Programm und von der freien Stelle erzählt, wir haben uns viel darüber ausgetauscht. Für mich klang das total herausfordernd und schön. Nach meiner Bewerbung habe ich schnell eine Rückmeldung bekommen und hatte ein sehr nettes Vorstellungsgespräch, in dem wir auch offen über die Möglichkeiten und Grenzen des Programms sprechen konnten.“ Neben dem Inklusionsprogramm war der unbefristete Vertrag ausschlaggebend für Miras Bewerbung bei der GGPS. „Wirklich gut“ findet Mira auch die Vergütung, die betriebliche Altersvorsorge und den Paritätischen als konfessionell ungebundenen Verband: „Dass die Vielfalt, die auch das Programm Inklusion widerspiegelt, hier auch gelebt wird und wir zum Beispiel mit den Kindern Weihnachten am 24. Dezember und auch am 6. Januar feiern und auch Ramadan feiern, und das alles in einer Form, die für alle Kinder offen ist.“ „Und ich hab das Gefühl, dass man hier was bewegen darf und dass das Team in der Kita sich gerne auf den gemeinsamen Weg zur inklusiven Kita einlässt.“

„Vom Programm ‚Mitarbeiter*innen werben Mitarbeiter*innen‘ habe ich zufällig erfahren und fand das eine schöne Wertschätzung“, erzählt Marina. Dass jemand seine eigene Nachfolger*in organisiert, ist natürlich die Ausnahme, denn meistens geht es ja um andere freie Stellen in einer beliebigen GGPS-Einrichtung, vom Elementarbereich bis zum Pflegeheim: Wenn sich eine Fach-, Assistenz- oder Hilfskraft auf deine Empfehlung hin bewirbt und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, erhältst du als GGPS-Mitarbeiterin 150€ netto. Wird diese Bewerber*in eingestellt und ist mindestens ein Jahr lang beschäftigt, erhältst du noch einmal 150€ und auch die neue Kolleg*in bekommt 150€ Treueprämie (die Prämienzahlung ist für jede*n Mitarbeiter*in einmal jährlich möglich; ausgenommen sind Empfehlungen für einen Bundesfreiwilligendienst oder ein Praktikum). Klar, dass es lohnt, die Empfehlung in der Bewerbung zu erwähnen… Für Marina und Mira kam die Prämie gerade recht. „Ich mache nebenher eine Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin“, erzählt Mira, „und da ist auch die Prämie reingeflossen.“

Also, liebe Kolleg*innen, holt doch gerne viele weitere tolle und sympathische Mitarbeiter*innen in die GGPS!