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30 Jahre ATW

30 Jahre Arbeitstherapeutische Werkstatt-Hannover.

Die Arbeitstherapeutische Werkstatt (ATW) des Paritätischen Hannover feierte am 29.Juni 2007 30-jähriges Bestehen. Günter Famulla, Vorsitzender des Paritätischen Niedersachsen, und Ralf Hohfeld, Geschäftsführer des Paritätischen Hannover weisen darauf hin, dass die besondere und umfassende Arbeit der ATW eine Lücke in der Struktur der bestehenden Hilfeangebote für junge Menschen schließe. „Ohne die ATW“, so sind sich beide einig, „würden viel mehr Betroffene in Perspektivlosigkeit versinken und mehr und mehr von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Die ATW ist ein Garant dafür, dass auch in schwierigen Fällen eine Rückkehr in die Mitte der Gesellschaft möglich wird. Sie ist eine Chance für besonders benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene.“

 

An der Feierlichkeit nahmen Dr. Reinhardt Gelhausen, Präsident des Landessozialamtes, Ingrid Lange, Bürgermeister von Hannover, und Lothar Schliekau für die Region Hannover, teil. Ihr Kommen unterstrich die wichtige Aufgabe der ATW als Hilfe für sozial benachteiligte junge Menschen. In Ihren Grußworten würdigten sie die Arbeit der Einrichtung als wichtigen Bestandteil zur gesellschaftlichen Integration junger Menschen. Einen Gastvortrag zum Thema „Soziale Ausgrenzung und ihre Folgen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene - was ist zu tun?” lieferte Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

 

Die ATW bietet solchen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren Hilfe, deren besondere soziale Schwierigkeiten so groß sind, dass sie sich nur mehr bedingt in die Gemeinschaft integrieren und ihre Schwierigkeiten nicht aus eigener Kraft überwinden können. Ihre Biografien sind geprägt von vielfältigen und mehrfach belastenden Problemlagen wie Suchtmittelmissbrauch, Straffälligkeit, familiäre Probleme oder Schul- und Ausbildungsabbrüche.

Die ATW hilft den jungen Menschen, wieder Fuß zu fassen: Beginnend bei einfachen Dingen wie Behördenangelegenheiten über Fragen der Sicherung des Lebensunterhalts und der Wohnsituation bis hin zur Bearbeitung von Schulden oder Unterhaltsverfahren. Dabei kann der umfassende Hilfebedarf in der Regel nicht durch andere Hilfen oder aber nicht vollständig gedeckt werden.

Die ATW schließt diese Lücken, indem sie die besonderen Lebensverhältnisse und die Persönlichkeit der jungen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Damit ist Eingliederung in Arbeit nicht Selbstzweck, sondern eine Methode in einem umfassenden Hilfeprozess mit ausgeprägtem sozial-therapeutischen Charakter, die gesellschaftliche Eingliederung unterstützt. Berufliche Orientierungshilfen sowie die Möglichkeit zum Hauptschulabschluss und zur Ausbildung in einem handwerklichen und bürokommunikativen Bereich sind dabei Bestandteil des Hilfeangebots der ATW.

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